Tschernobyl und das Leid weißrussischer Kinder – eine bewegende Dokumentation des Journalisten Anatol Kljashtchuk

Mit eindringlichen stillen Schwarz-Weiß-Bildern berichtet Anatol Kljashtchuk aus dem geplagten Land Weißrussland über die andauernden Folgen der Strahlungsverseuchung, die nach der Explosion des Blocks 4 des Atomkraftwerks in Tschernobyl am 26. April 1986 über das Land und die Menschen kamen. Hauptmotive sind krebskranke Kinder, ihr Leiden, ihr Hoffen, ihr frühes Sterben. Mit seinen Fotografien gelingt Kljashtchuk das Personifizieren der sonst meist anonymen Schicksale. Tschernobyl und seine Folgen bekommen Gesichter und konfrontieren uns beim Betrachten in beklemmender Weise mit der Realität. Die Bilder fordern aber auch auf, hinzusehen, diese Realität, die auch heute noch in der sog. zweiten Generation weiter wütet, nicht zu verdrängen, sondern über eigene Möglichkeiten zur Hilfe und Unterstützung nachzudenken.

Wir sind Anatol Kljashtchuk sehr dankbar für die Erlaubnis, seine Bilder hier („Hintergrund“, „Kinder von Tschernobyl. Ergreifende Bilder von Anatol Kljashtchuk“) veröffentlichen zu dürfen.    

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