Liebevolle Verabschiedung des Hilfstransports nach Weißrussland am 4. Januar 2020

Volkmar Schweiger und seine Frau hatten in ihrem Autohaus in Greiz-Kurtschau eine Kaffeetafel vorbereitet, ebenso standen Verpflegungsbeutel für alle Tourteilnehmer „mit frischen Brötchen vom Kurtschauer Bäcker“ bereit. So eine liebevolle Verabschiedung des Hilfsteams auf die 1000 km-Reise nach Brest hat es wohl noch nicht gegeben.

Auf den Tag genau heute vor 40 Jahren eröffnete Volkmar Schweiger in Greiz-Moschwitz seine Autowerkstatt, und das sei ein schöner Anlass, dass Mannschaft und Konvoi des aktuellen Winter-Hilfstransports hier in seinem Autohaus nach Belarus starten. Hat doch Volkmar Schweiger schon in den 1990er Jahren begonnen, die damals noch von Valentina Gruschwitz organisierten humanitären Hilfen für Familien krebskranker Kinder in Weißrussland zu unterstützen, mit Paketen und kostenlos bereitgestellten Fahrzeugen und Anhängern. Auch bei der aktuellen Hilfstour sind wieder zwei Großraumhänger aus dem Autohaus Schweiger mit dabei, unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Ohne solches Sponsoring würde die Arbeit unseres Vereins nicht funktionieren – dafür ein ganz herzliches Dankeschön!

Ein stattlicher Konvoi von sieben Fahrzeugen – PKWs und Kleinbusse mit großvolumigen Anhängern sowie zwei Klein-LKWs – startete am Vormittag des 4. Januar 2020 nach Weißrussland. Damit geht wieder eine umfangreiche Fracht von Möbeln, Fahrrädern, unendlich vielen Paketen mit Kleidung, Schokolade (gespendet vom Rewe-Geschäftsführer Jens Schott), Spielzeug sowie persönliche Geschenkpakete und viele weitere nützliche und dringend benötigte Güter auf die Reise zu bedürftigen Familien in Weißrussland und einer Behindertenwerkstatt. Alte und neue Gesichter sind in den Fahrerhäusern dabei: Kai Dittmann, Siegfried Groh, Rudolf Halbauer, Gerhard Jalowski, Ulrich Jetschke, Jürgen Oettler, Alexander Rost, Judith, Mathis und Friedemann Schatz, Thomas Scheffel und Rene Wehlage.

Worte der christlichen Andacht und Gedanken zur Nächstenliebe, die der Arbeit des Vereins zugrundeliegen, sprachen Thomas und Fabian Müller, und wünschten, wie alle, die zur Verabschiedung der Tourteilnehmer gekommen waren, vor allem eine gesunde Heimkehr.

Tourteilnehmer und Freunde beim Fototermin vor dem Start

Tourteilnehmer und Freunde beim Fototermin vor dem Start

Uli Jetschke, Vereinsvorsitzender und "Seele von allem" gibt noch ein paar Hinweise für die Fahrt

Uli Jetschke (re.), Vereinsvorsitzender und „Seele von allem“, gibt noch ein paar Hinweise für die Fahrt

Volkmar Schweiger, Chef des gleichnamigen Autohauses, unterstützte unseren Verein schon häufig

Volkmar Schweiger, Chef des gleichnamigen Autohauses, unterstützte unseren Verein schon häufig

Eine Kaffeetafel war für die Tourteilnehmer vorbereitet

Eine Kaffeetafel war für die Tourteilnehmer vorbereitet

Sogar an Verpflegungsbeutel für die Fahrt hatten Schweigers gedacht

Sogar an Verpflegungsbeutel für die Fahrt hatten Schweigers gedacht

Thomas und Fabian Müller wünschten dem Hilfsteam noch eine behütete Reise

Thomas und Fabian Müller (stehend im Hintergrund) wünschten dem Hilfsteam  anschließend in einer kleinen Andacht eine behütete Reise

 

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