Dank und gute Wünsche für alle unsere Unterstützer und Helfer!

Kein einfaches Jahr geht für unseren Verein zu Ende. In erster Linie die schlimmen Erfahrungen vom Hilfstransport im Januar 2016, als wir an der weißrussischen Grenze abgewiesen und mit dem voll beladenen LKW-Konvoi unverrichteter Dinge wieder heim fahren mussten, aber auch die inzwischen üblichen, deutlich strapaziöseren Grenz- und Zollkontrollabläufe in Weißrussland haben Bedenken und Zweifel aufkommen lassen, ob unsere humanitäre Arbeit weiter geführt werden kann. Von den Transportteams wird auf den Hilfstransporttouren psychisch und physisch enorm viel abverlangt, und unter all diesen negativen Erfahrungen leidet die Motivation. Trotzdem, die oft kaum beschreibbare Dankbarkeit, die wir in Weißrussland bei unseren Schützlingen, den kranken Kindern und ihren Familien erleben, zusammen mit den sichtbaren Unterstützungserfolgen vor Ort haben uns zur Fortführung unserer Arbeit ermutigt.

Zwei Hilfstransporte gab es in 2017. Im Frühjahr gingen ein LKW-Zug mit 2 x 33 m3 und im Herbst zwei LKW-Züge mit 4 x 33 m3 Ladegut auf die gut 1.000 km lange Reise nach Brest. Was die Tourteilnehmer erlebten und wie sie mit den Erfahrungen zurechtkamen können Sie auf unserer Seite „Aktuelles“ gern nachlesen. Es sind immer sehr persönliche Berichte, mit vielen Emotionen geschrieben; sie enthalten aber auch interessante Informationen zu den Lebensumständen in Weißrussland.

Viele Bürger von Greiz und Umgebung und aus unserem sächsischen „Ableger“ in Beiersdorf trugen durch Sachspenden dazu bei, dass unsere Container sich rasch füllen ließen. Kirchen und andere Organisationen, wie z.B. die DAK Greiz, riefen zum Packen von Patenpaketen auf, die gezielt an Familien mit Kindern im passenden Alter weitergeleitet wurden. Viele persönliche Patenschaften von hiesigen Familien und Einzelpersonen für weißrussische Kinder werden ebenfalls bei jeder Tour mit Geschenkpaketen erneuert und mit Leben erfüllt.

Ganz besonders hervorzuheben sind auch die zahlreichen finanziellen Spenden von Bürgern und Firmen. Die Kosten für unsere Hilfstransporte erreichen oft vierstellige Beträge, auch wenn alle Tourteilnehmer ihre persönlichen Aufwändungen natürlich selbst tragen.

Sehr zu würdigen sind die wunderbaren Hilfen unserer Hauptsponsoren, die mit Geld und Sachleistungen häufig erst die Grundlage für die Transporte schaffen oder manchmal mit ganzen Bergen von Schokolade und Süßigkeiten Kinder glücklich machen.

Nicht vergessen beim Danke sagen wollen wir selbstverständlich unsere aktiven Vereinsmitglieder und weitere zahlreiche Helfer, die – obwohl nicht in unserem Verein organisiert – bei unserer „Alltagsarbeit“ kräftig zupackten und eine ganz wichtige Säule  unserer humanitären Arbeit sind. Ausdrücklich erwähnen möchten wir, dass sich dabei auch ausländische Mitbürger engagieren!

Allen Unterstützern und Helfern sei an dieser Stelle herzlich gedankt! Zugleich wünschen wir uns, dass Sie uns treu bleiben und uns auch in 2018 bei den zukünftigen Vorhaben wieder zur Seite stehen!

Die nächsten Annahmezeiten im Lager in der Greizer Oswaldstraße 31:

10. Februar, 10. März, 14. April, 12. Mai, 9. Juni, 14. Juli, 11. August, 8. September, 13. Oktober, 10. November, 8. Dezember 2018 (jeweils 9 – 12 Uhr)         

Christian Wonitzki

im Auftrag des Vereins „Hilfstransport Greiz – Brest e.V.

 

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