Bericht von der Weißrussland-Hilfstour im März 2017

          Ein Schimmer der Hoffnung – das „Teppichparadies Greiz“ hilft!                                    Bericht von der Weißrussland-Hilfstour im März 2017

Schon lange kehrten wir nicht so hoffnungsfroh und voller Zuversicht von einer Reise der Hilfe für krebskranke Kinder in Weißrussland zurück! Ohne größere Probleme erreichten wir am 7. März 2017 wieder Greiz im Bewusstsein, den weißrussischen Vereinen für behinderte Menschen – dem Hospiz-Verein „Ein Herz für Kinder“ und unserem weißrussisch-republikanischen Partnerverein „Kinder in Not“ – sehr geholfen zu haben!

Durch einen unserer Hauptsponsoren waren wir in der Lage, viele Familien mit kranken Kindern finanziell zu unterstützen – beim Bezahlen von Medikamenten. Das ist für Familien mit neu erkrankten Kindern sehr oft die größte Herausforderung. Dazu nur ein Beispiel. Sascha Sakowitsch erkrankte an Krebs. Die Eltern gehen dabei finanziell fast in die Knie. Aber Sascha wird gesund. 2016 erkrankt er erneut an Krebs, was für ein Schlag für die Eltern! Die Angst kehrt zurück und die Geldnot. Wir trafen Sascha am 5. März in der Onkologischen Klinik in Minsk. Uns trieb es die Tränen in die Augen. Wir sind froh, dass wir dieses Mal wenigstens mit Geld helfen konnten und sich die Familie nicht noch mehr verschulden muss!

In Minsk trafen wir auch den Landesverbandsvorsitzenden des Vereins „Kinder in Not“. Er schilderte uns die Situation in der Klinik und bat um Unterstützung. 20 Jahre nach der Eröffnung der Klinik stehen dringend Erneuerungen an. Der Verschleiß der Ausstattung lässt sich nicht aufhalten und so bekamen wir eine Liste mit den verschiedensten Dingen (Möbel, Krankenbetten…) für die nächsten Hilfstransporte;  sogar Medikamente gegen Krebserkrankungen sind gewünscht. Es wird um Hilfen in großem Umfang gebeten; man würde auch sicherstellen, dass ein kleiner Hilfstransport direkt in die Kinderklinik zugelassen wird.

Auch vom Realität gewordenen „Eltern-Dorf“ konnten wir uns überzeugen. Bereits vor zwei Jahren stellte uns Schwester Vera dieses Projekt vor. Heute stehen den Eltern der kranken Kinder 20 Bungalows zur Verfügung, die sie während der Betreuung ihrer kranken Kinder während des Klinikaufenthalts nutzen können. Gebaut wurden diese Häuser von vielen Nationen wie Polen, den Niederlanden, Frankreich, Weißrussland, Italien, Deutschland und anderen mehr. Auf kleinsten Raum, an diesem Objekt, haben wir die Wirksamkeit der europäischen Einheit erlebt – die wir im alltäglichen Leben so oft vermissen! Wir waren sehr gerührt von dieser internationalen Zusammenarbeit. Würde sie doch überall so funktionieren!

Ich möchte mich herzlich bedanken für die Unterstützung durch unsere Patenfamilien aus Deutschland, für die Arbeit unserer Vereinsmitglieder in Greiz und Beiersdorf, für die Geldgaben von Kleinspenden bis hin zu den Großspenden – bei Josef Bolwerk, Inhaber des Greizer „Teppichparadies“, bei Uwe Dargelis, Inhaber von „Dargelis Lederwaren“ Zwickau, bei Jens Schott, Geschäftsführer der REWE Markt Schott oHG und bei Christian Tischendorf, Inhaber von „Tischendorf : Die Medienpartner“ Greiz.

Zuversichtlich gehen wir die kommenden Aufgaben an. Das bedeutet in erster Linie, den nächsten Transport vorzubereiten. Er soll im September rollen! Das genaue Datum steht noch nicht fest, aber die Termine der Hilfsgüterannahme in der Greizer Oswaldstraße 31. Am Samstag, dem 25. März wird von 9 – 12 Uhr angenommen. Weitere Termine sind: 8. April, 13. Mai, 10. Juni, 8. Juli und 12. August. Informieren Sie sich auch auf unserer Internetseite www.hilfstransport-greiz-brest.de.

Wir bitten auch weiterhin um finanzielle Unterstützung unserer humanitären Arbeit, helfen Sie uns mit Spenden! Unser Spendenkonto lautet: „Hilfstransport Greiz – Brest e.V.“, Konto-Nr. 7735780 bei der Commerzbank Greiz, BLZ 83040000, IBAN DE89 8304 0000 0773 5780 00, BIC COBADEFFXXX.

Bei Fragen wenden Sie sich unter 03661-624934 oder 0179-9174320 an uns.

Ulrich Jetschke, 1. Vorstand

Der Hilfstransport-Konvoi sammelt sich am "Teppichparadies" in Greiz, der Firma des Hauptsponsors dieser Reise, Josef Bolwerk
Der Hilfstransport-Konvoi sammelt sich am „Teppichparadies“ in Greiz, bei der Firma des Hauptsponsors dieser Reise, Josef Bolwerk
DSCN6718Beim Tour-Start (von links): Josef Bolwerk (Hauptsponsor dieser Tour), Gerhard Jalowski, Friedemann Schatz, Kai Dittmann, Jens Schott (sponsorte große Mengen Süßigkeiten für die Kinder), Birgit Peschel, Jutta Gropp, Winfried Gerth, Ulrich Jetschke
IMG_1773_kleinIn der riesigen Schalterhalle an der weißrussischen Grenze – in der Regel dauern Kontrollen und Abfertigung 12 Stunden
Glückseligkeit - inmitten von Patengeschenken

Glückseligkeit – inmitten von Patengeschenken

Ein krebskranker Junge mit Süßem aus Greiz

Ein krebskranker Junge mit Süßem aus Greiz

Herzlicher Abschied von den weißrussischen Freunden

Herzlicher Abschied von den weißrussischen Freunden

Unser Dankschreiben an wichtige Sponsoren und alle Unterstützer finden Sie hier: Dankschreiben März 2017

 

 

 

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