30. April 2018: In Greiz startete neue Hilfstour nach Brest

15 Tonnen Hilfsgüter, verteilt auf einen LKW-Zug und zwei Kleinbusse mit doppelachsigen Anhängern gingen am 30. April 2018 auf die Reise nach Brest/Weißrussland. Die Rückkehr ist am kommenden Wochenende geplant.

Aus zwölf Vereinsmitgliedern bzw. Helfern besteht dieses Mal die Mannschaft: Josef Bolwerk (einer unserer Hauptsponsoren mit seinem privaten PKW), Kai Dittmann (der einen der Kleinbusse fährt), Benny und Mario Dittrich (sie bilden das Fahrerteam des LKW-Zugs),  Winfried Gerth, Silke Hofmann, Gerhard Jalowski, Ulrich Jetschke, Michaela Lütche, Birgit Peschel, Friedemann Schatz (lenkt mit seinem Privat-PKW den zweiten  Kleinbus-Zug) und Ursula Schott.  

Vereinsvorsitzender Ulrich Jetschke informierte die anwesende Pressevertreterin über Einzelheiten der Tour: Ungebrochen sei die Spendenbereitschaft der Bürger in der Region. Vor allem der Aufruf zu Fahrradspenden hat ein enormes Echo gefunden. Aber auch Polstermöbel und Kühlgeräte sind im Gepäck (und werden auch für zukünftige Fahrten gern wieder angenommen). Teil der Ladung sind auch zahlreiche persönliche Pakete aus Patenschaften. Hauptsponsor Josef Bolwerk steuerte erneut Geld und Sachspenden bei. Seit über 20 Jahren ist er einer der wichtigsten Unterstützer unserer Weißrussland-Hilfe. Anlässlich seiner aktuellen Reisebeteiligung möchte er sich wieder einmal vor Ort von der  konkreten Wirksamkeit der Hilfe für die betroffenen Familien überzeugen. 

Dieses Mal wird es auch möglich sein, die eine oder andere gezielte finanzielle Hilfe in Brest zu leisten, z.B. um im Akutfall den Kauf von Medikamenten für kranke Kinder zu unterstützen. 

Wie jedes Mal bei diesen Touren hoffen alle Beteiligten auf faire Grenzkontrollen; in der jüngeren Vergangenheit gab es diesbezüglich ja schlimme Erfahrungen. Dass die Tourteilnehmer Einiges auf sich nehmen betonte auch Thomas Müller, engagierter Helfer im Verein, der in einer kleinen Andacht beim Start die Mühsal, aber auch die Zuversicht unserer humanitären Arbeit schilderte. 

Unsere Gedanken sind in Brest, unsere Wünsche gelten einer gesunden Heimkehr!          

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Tourteilnehmer und Verabschieder Montagmorgen

Tourteilnehmer und Verabschieder am Montagmorgen

Benny und Mario Dittrich (Vater und Sohn aus Beiersdorf) steuern den LKW-Zug

Benny und Mario Dittrich (Vater und Sohn, beide aus Beiersdorf) steuern den LKW-Zug

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Thomas Müller hält die kleine traditionelle Andacht

Thomas Müller hält die kleine traditionelle Andacht

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Kai Dittmann startet mit einem der Kleinbusse

Kai Dittmann startet mit einem der Kleinbusse

Mit seinem privaten Seat zieht Friedemann Schatz den zweiten 2-Tonnen-Anhänger

Mit seinem privaten Seat zieht Friedemann Schatz den zweiten 2-Tonnen-Anhänger

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